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Fränkische Schweiz

Schmetterlinge Walberla / Fränkische Schweiz
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2: Bläulinge, Weißlinge & Dickkopffalter

Silbergrüner-Bläuling

Polyommatus coridon

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Silbergrüne-Bläuling ist wohl der Bläuling, den man am häufigsten auf der Ehrenbürg antreffen kann. Er lebt auf den Halbtrockenrasen und kann oft gegen Abend, teils in Gruppen, auf Pflanzen entdeckt werden.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 3,0 - 3,5

  • Jan
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  • Aug
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  • Okt
  • Nov
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'19

Zwerg-Bläuling

Cupido minimus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Zwerg-Bläuling ist der kleinste Tagfalter Mitteleuropas. Auf der Ehrenbürg ist er auf den Halbtrockenrasen beheimatet.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 1,8 - 2,2

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'19

Rotklee-Bläuling

Polyommatus semiargus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Rotklee-Bläuling wird auch als Violetter Waldbläuling bezeichnet. Seine Lebensräume sind gras- und blütenreich.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,6 - 3,4

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'18

Hauhechel-Bläuling

Polyommatus icarus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Hauhechel-Bläuling wird oft auch mit dem Namen Gemeiner Bläuling bezeichnet. Er lebt im Grünland der Ehrenbürg.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,5 - 3,0

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'19

Kleiner Sonnenröschen-Bläuling

Aricia agestis

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Kleine Sonnenröschen-Bläuling lebt auf den Halbtrockenrasen der Ehrenbürg.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,2 - 2,7

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'19

Argus-Bläuling

Plebejus argus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Argus-Bläuling wird auch Geißblatt-Bläuling genannt. Er hat auf den Hinterflügelunterseiten schwarze Flecken mit silbernen Kernen, wie auch der Kronwicken-Bläuling, von dem er sich nur sehr schwer unterscheiden lässt.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,6 - 3,2

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Faulbaum-Bläuling

Celastrina argiolus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Faulbaum-Bläuling gehört meist zu den ersten Bläulingen, die im Frühjahr schlüpfen. Er ist ein Laubwaldbewohner und kann daher auf Wiesen und Rasen an Waldrändern beobachtet werden.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,0 - 3,0

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'19

Kurzschwänziger Bläuling

Cupido argiades

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Kurzschwänzige Bläuling galt 2003 in Bayern als ausgestorben, allerdings setzte seitdem eine Wiederbesiedlung ein, so dass er nun sogar als ungefährdet angesehen wird. Somit kann man ihn auch in Franken antreffen, wie auf und am Walberla an Halbtrockenrasen und Wiesen.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,2 - 2,7

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'20

Kleiner Feuerfalter

Lycaena phlaeas

Kurzbeschreibung (Walberla)

In Bayern gibt es 7 Feuerfalterarten, von denen der Kleine Feuerfalter wohl der einzige ist, der häufig vorkommt. Er lebt vor allem auf Wiesen und Halbtrockenrasen.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,2 - 2,7

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Brauner Feuerfalter

Lycaena tityrus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Braune Feuerfalter wird auch Schwefelvögelchen genannt. Er lebt im Grünland.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 3,0 - 4,0

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Pflaumen-Zipfelfalter

Satyrium pruni

Kurzbeschreibung (Walberla)

Zipfelfalter gehören zu den Bläulingen und haben geschwänzte Hinterflügel. Der Pflaumen-Zipfelfalter lebt auf Schlehenhecken und Pflaumenbäume.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,8 - 3,5

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Kreuzdorn-Zipfelfalter

Satyrium spini

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Kreuzdorn-Zipfelfalter lebt auf den Halbtockenrasen der Ehrenbürg, bevorzugt auf Bereichen mit leichter Verbuschung.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,8 - 3,4

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'18

Kleiner Schlehen-Zipfelfalter

Satyrium acaciae

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Kleine Schlehen-Zipfelfalter besiedelt meist frisches Gebüsch auf Halbtrockenrasen.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,5 - 3,0

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Nierenfleck-Zipfelfalter

Thecla betulae

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Nierenfleck-Zipfelfalter ist ebenfalls ein typischer Bewohner von Hecken und Gebüschen.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 3,0 - 4,0

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'17

Ulmen-Zipfelfalter

Satyrium w-album

Kurzbeschreibung (Walberla)

Das Charakteristische eines Ulmen-Zipfelfalter ist eine weiße Linie auf der Flügelunterseite, die die Form eines "W" annimmt. Sein Lebensraum ist der Wald, wo er sich meist in den Baumkronen aufhält.

Familie: Bläulinge
Flügelspannweite: 2,7 - 3,2

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Weitere Zipfelfalter

Theclini

Kurzbeschreibung (Fränkische Schweiz)

Weitere Zipfelfalter der Fränkischen Schweiz: Der Blaue Eichen-Zipfelfalter (Favonius quercus), welcher in Eichenwäldern lebt, wo er sich meist in den Baumkronen aufhält und daher nur selten in Bodennähe beobachtet werden kann. Der Grüne Zipfelfalter oder Brombeer-Zipfelfalter (Callophrys rubi), welcher der einzige grüne Tagfalter in Deutschland ist.

Beide Arten finden am Walberla eigentlich ideale Lebensbedingungen vor, so dass es nicht ausgeschlossen ist, dass sie hier auch leben, aber aufgrund ihrer versteckten Lebensweise in den letzten Jahren nicht aufgefallen sind.

Blauer Eichen-Zipfelfalter
Blauer Eichen-Zipfelfalter
Grüner Zipfelfalter
Grüner Zipfelfalter

Aurorafalter

Anthocharis cardamines

Kurzbeschreibung (Walberla)

Beim Aurorafalter haben die Männchen, im Gegensatz zu den Weibchen, eine orange Färbung auf der Vorderflügeloberseite. Im Bereich der Ehrenbürg ist er eher an den Wiesen und Waldrändern der Täler bzw. Berghänge zu beobachten als auf dem Plateau.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Echte Weißlinge
Flügelspannweite: 3,5 - 4,5

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Grünader-Weißling

Pieris napi

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Grünader-Weißling wird auch Raps-Weißling genannt. Er ist beinahe in allen Lebensräumen im Bereich der Ehrenbürg beheimatet.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Echte Weißlinge
Flügelspannweite: 4 - 4,8

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'19

Kleiner Kohlweißling

Pieris rapae

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Kleine Kohlweißling tritt beinahe überall im Bereich der Ehrenbürg auf.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Echte Weißlinge
Flügelspannweite: 4 - 5

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Großer Kohlweißling

Pieris brassicae

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Große Kohlweißling unternimmt Flugwanderungen in seiner Umgebung und kann somit beinahe überall angetroffen werden, allerdings viel seltener als der sehr ähnliche Kleine Kohlweißling.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Echte Weißlinge
Flügelspannweite: 5,5 - 6,5

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Karstweißling

Pieris mannii

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Karstweißling kommt eigentlich aus dem Mittelmeerraum und verbreitet sich erst seit kurzem auch in Bayern. Er kann leicht mit dem Kleinen Kohlweißling verwechselt werden.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Echte Weißlinge
Flügelspannweite: 4 - 4,6

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'17

Senfweißling

Leptidea sinapis

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Senfweißling, auch Tintenfleck-Weißling genannt, ist Teil eines Artkomplexes.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Leguminosenweißlinge
Flügelspannweite: 3,8 - 4,8

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Hufeisenklee-Gelbling

Colias alfacariensis

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Hufeisenklee-Gelbling bildet mit der Goldenen Acht (Colias hyale) einen Artkomplex. Die beiden auf den Halbtrockenrasen vorkommenden Arten können nur anhand der Raupen unterschieden werden.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Gelblinge
Flügelspannweite: 3,5 - 4,5

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Zitronenfalter

Gonepteryx rhamni

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Zitronenfalter überwintert als Falter und hat die größte Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Falter. Er ist beinahe in allen Lebensräumen zu finden.

Familie: Weißlinge
Unterfamilie: Gelblinge
Flügelspannweite: 5 - 5,5

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Gelbwürfeliger Dickkopffalter

Carterocephalus palaemon

Kurzbeschreibung (Walberla)

Dickkopffalter haben im Verhältnis zu ihrem massiven Körper einen dicken Kopf und kleine Flügel. Der Gelbwürfelige Dickkopffalter kommt auf den Halbtrockenrasen, Gebüsche und Waldränder vor.

Familie: Dickkopffalter
Flügelspannweite: 2,4 - 3,0

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Dunkler Dickkopffalter

Erynnis tages

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Dunkle Dickkopffalter wird auch als Kronwicken-Dickkopffalter bezeichnet und lebt auf den Halbtrockenrasen am Walberla. Dort findet man ihm beim Ruhen mit weit geöffneten Flügeln, im Gegensatz zu vielen anderen Dickkopffalter.

Familie: Dickkopffalter
Flügelspannweite: 2,3 - 2,6

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Roter Würfel-Dickkopffalter

Spialia sertorius

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Rote Würfel-Dickkopffalter ist ein Bewohner des Halbtrockenrasen am Walberla. Seine Raupen ernähren sich aussschließlich vom Kleinen Wiesenknopf.

Familie: Dickkopffalter
Flügelspannweite: 2,2 - 2,4

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Malven-Dickkopffalter

Carcharodus alceae

Kurzbeschreibung (Walberla)

Auch der Malven-Dickkopffalter ist hauptsächlich auf den Halbtrockenrasen am Walberla zu finden.

Familie: Dickkopffalter
Flügelspannweite: 2,3 - 3,0

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Rostfarbiger Dickkopffalter

Ochlodes sylvanus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Rostfarbige Dickkopffalter fliegt sowohl im Offenland als auch in übergangsbereiche zum Wald. In Ruhestellung hat er die typische Flügelhaltung einiger Dickkopffalter. Die Hinterflügel bleiben flach in einer horizontalen Lage, während die Vorderflügel dazu in einem spitzen Winkel nach oben gerichtet sind.

Familie: Dickkopffalter
Flügelspannweite: 2,8 - 3,2

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Mattscheckiger Braun-Dickkopffalter

Thymelicus acteon

Kurzbeschreibung (Walberla)

Der Mattscheckiger Braun-Dickkopffalter bevorzugt warme Lebensbedingungen und kommt daher bevorzugt auf den Halbtrockenrasen zwischen Büschen vor.

Familie: Dickkopffalter
Flügelspannweite: 2,4 - 2,8

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'19

Weitere Braun-Dickkopffalter (2)

Thymelicus

Kurzbeschreibung (Walberla)

Familie: Dickkopffalter

Die beiden Braun-Dickkopffalter ähneln sich sehr und haben auch den selben Lebensraum. Ein Unterschied ist die Farbe an der nach vorn gerichteten Spitze der Fühlerkolben, die je nach Art braun oder schwarz ist.

Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris), 2,0 - 2,5, Jun - Aug
Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola), 2,2 - 2,6, Jun - Aug


Schmetterlinge Walberla / Fränkische Schweiz
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Lebensraum:
Halbtrockenrasen
Hecke, Gebüsch
Wald
Felsen
Acker
Wiese (Fett-, Feuchtwiese)
Streuobstwiese
Gewässerufer (Bach, Weiher usw.)
Ödland, Weg- u. Ackerrand
Garten
Innerhalb Naturschutzgebiet Ehrenbürg

Gefährdung (Stand: Tagfalter 2016):
Rote Liste Bayern: Kat. 2 - stark gefährdet
Rote Liste Bayern: Kat. 3 - gefährdet
Rote Liste Bayern: Kat. V - Vorwarnliste

Schutz:
Besonders geschützt nach BArtSchV
31/2
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